Zocken bis zum völligen Kontrollverlust

Rund 70 Prozent der Jugendlichen verbringen regelmäßig Zeit mit dem „Zocken“ von Computerspielen. Zwei Drittel davon sind Jungen. Das besagt die Studie „Geld für Games“ des Deutschen Zentrums für Suchtfragen (Hamburg) und der Krankenkasse DAK-Gesundheit.
Für die Untersuchung wurden tausend Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren zu ihrem Spielverhalten befragt. Die Suchtexperten sehen bei rund zwölf Prozent der Teilnehmer Anzeichen eines riskanten Spielverhaltens. Bei rund drei Prozent sehen sie sogar Anzeichen eines krankhaften Spielverhaltens. Wenn mehr als 450.000 Jugendliche in Deutschland Gefahr liefen, die Kontrolle über das eigene Computerspielen zu verlieren, dann laufe etwas schief, erklärte Marlene Morter (CSU), Beauftragte der Bundesregierung für Drogenfragen.